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Warum Eintropfen? | 24.07.2013

Warum Eintropfen?

Unsere Apparate werden durch die außerordentlich flexible Linse im Auge von  Kleinkindern „ausgetrickst“. Eine Dioptrienuntersuchung   mit Vorhalten von Gläsern und Befragen („Ist es so besser oder so besser“) geht  bei einem Kleinkind nicht. Die von uns verwendeten Augentropfen stellen die Augenlinse ruhig und man kann die Dioptrien dann richtig ausmessen, diese Augentropfen erweitern auch gleichzeitig die Pupille, sodass  die Netzhaut gleich mituntersucht werden kann.

Diese Tropfenuntersuchung wird üblicherweise einmal routinemäßig durchgeführt, in Sonderfällen (Schlechtersehen, Brillenträger, Schielen, grenzwertige Dioptrien bei der letzten Untersuchung etc…) auch jährlich.

Manchmal verzichten wir auch nach Absprache mit Ihnen beim Erstkontakt auf diese Tropfenuntersuchung, z.B. weil ein Kind sehr ängstlich oder schon ganz müde etc… ist, dann können wir Ihnen auch ein Rezept mitgegeben und sie tropfen ihr Kind selbst ein und Sie kommen zu einem anderen Termin wieder…

 

Wirkung dieser Augentropfen:

Lichtempfindlichkeit durch weite Pupille: Bitte bringen Sie im Sommer ein Sonnenbrille mit, kann auch die von der Oma sein… an diesem Tag bitte nicht in die pralle Sonne gehen (Schwimmbad etc.)- ist sehr unangenehm

Schlechtersehen vor allem in der Nähe (Lesen) - An diesem Tag bitte keine wichtigen Termin mehr (Kindergeburtstag, Einkaufsbummel…) – Fernsehen geht allerdings super!

1-2x Eintropfen nach 45 Minuten ist der optimale Wirkungszeitpunkt für die Tropfenuntersuchung, die Wirkung hält den ganzen Tag an, selten (eher blonde blauäugige, helle Kinder) auch noch länger…

Nebenwirkungen dieser Augentropfen:  selten erhöhte Temperatur, gerötete Wangen, Auslösen vom Krampfanfällen, allergische Reaktionen

Behinderte Kinder, Kinder mit Abfällen etc. bekommen andere Augentropfen, diese haben allerdings eine etwas längere Wirkungsdauer…